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Leitweg-ID prüfen

Leitweg-ID eingeben, das Tool prüft Aufbau und Prüfziffer nach der KoSIT-Formatspezifikation und zeigt die Bestandteile. Nichts verlässt Ihren Browser.

Beispiel aus der Spezifikation:

Das Tool prüft nur Format und Prüfziffer. Ob die Leitweg-ID existiert und zu Ihrem Auftraggeber gehört, steht nur im Auftrag oder bei der bestellenden Stelle.

Was die Leitweg-ID ist

Die Leitweg-ID ist die Adresse, mit der eine XRechnung ihren Weg zum richtigen Amt und zur richtigen Abteilung findet. Öffentliche Auftraggeber teilen sie mit dem Auftrag mit, der Rechnungssteller trägt sie in das Feld Käuferreferenz ein, in der Norm EN 16931 das Feld BT-10. Ohne gültige Leitweg-ID weisen die Rechnungseingangsplattformen von Bund und Ländern die Rechnung zurück, und zwar an derselben Prüfziffer, die dieses Tool berechnet.

Aufgebaut ist sie aus drei Teilen: der Grobadressierung, deren erste zwei Ziffern das Bundesland oder den Bund bezeichnen, einer optionalen Feinadressierung, mit der eine Behörde ihre Abteilungen unterscheidet, und der Prüfziffer. Was die Leitweg-ID rechtlich bedeutet, wer sie braucht und welche Fehler beim Eintragen typisch sind, steht im Artikel zur Leitweg-ID. Ob die fertige XRechnung insgesamt den Regeln entspricht, zeigt der Validator.

Häufige Fragen

Was prüft dieses Tool und was nicht?

Geprüft werden Aufbau und Prüfziffer nach der Leitweg-ID-Formatspezifikation der KoSIT: Grobadressierung aus 2 bis 12 Ziffern, optionale Feinadressierung aus bis zu 30 Buchstaben und Ziffern, zweistellige Prüfziffer nach ISO/IEC 7064 MOD 97-10, höchstens 46 Zeichen insgesamt. Nicht geprüft wird, ob die ID existiert und ob sie zu Ihrem Auftraggeber gehört. Das kann kein Tool, weil es kein öffentliches Verzeichnis aller Leitweg-IDs gibt. Die richtige ID steht in Ihrem Auftrag oder kommt von der bestellenden Stelle.

Wie wird die Prüfziffer berechnet?

Grob- und Feinadressierung werden ohne Bindestriche aneinandergehängt, Buchstaben durch Zahlen ersetzt (A = 10 bis Z = 35), zwei Nullen angehängt und der Rest beim Teilen durch 97 gebildet. Die Prüfziffer ist 98 minus dieser Rest, bei Werten unter 10 mit führender Null. Beispiel aus der Spezifikation: 04011000-1234512345-06.

Wo gehört die Leitweg-ID in die XRechnung?

In das Feld Käuferreferenz, in der Norm EN 16931 als BT-10 bezeichnet. Im UBL-Format ist das cbc:BuyerReference, im CII-Format ram:BuyerReference. Manche Auftraggeber verlangen zusätzlich ihre Bestellnummer in BT-13, das ersetzt die Leitweg-ID aber nicht.

Meine Leitweg-ID ist laut Tool ungültig, der Auftraggeber sagt aber, sie stimmt.

Dann liegt es fast immer an der Übertragung: ein Leerzeichen am Ende, ein Buchstabe O statt der Ziffer 0, ein fehlender Bindestrich vor der Prüfziffer. Vergleichen Sie Zeichen für Zeichen mit dem Auftragsschreiben. Bleibt die Abweichung, fragen Sie bei der bestellenden Stelle nach, denn ein Behördenportal prüft dieselbe Prüfziffer und wird die Rechnung sonst zurückweisen.

Brauche ich für ZUGFeRD-Rechnungen an Firmen eine Leitweg-ID?

Nein. Die Leitweg-ID adressiert öffentliche Auftraggeber. Rechnungen zwischen Unternehmen kommen ohne aus, auch als XRechnung. Das Feld BT-10 darf dann leer bleiben oder eine vom Kunden gewünschte Referenz enthalten.

XRechnung an Behörden ohne Portalmaske

Wer regelmäßig an öffentliche Auftraggeber abrechnet, muss die Leitweg-ID nicht bei jeder Rechnung neu eintippen. Mit Belegschmied schreiben Sie die Rechnung wie gewohnt, die XRechnung mit hinterlegter Leitweg-ID entsteht automatisch und wird vor dem Versand gegen EN 16931 geprüft.

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